Postwurfsendung in allen Anrainergemeinden in Salzburg und Kärnten Juni 2010:

 

Salzburger Nachrichten 7.5.2010 Titelseite:

PRESSEAUSSENDUNG NEIN zur TGL 1.5.2010

Tauerngasleitung vor dem Aus!
TGL gibt zu: Leitungskapazitäten waren nicht verkaufbar...

Laut eigener Aussage der Tauerngasleitung GmbH wurden nun sämtliche Anträge an die Regulierungsbehörde bezüglich der von Oberösterreich über Salzburg nach Kärnten geplanten Erdgasleitung zurückgezogen. Als Grund wird angegeben, dass im Rahmen der Ausschreibung der Leitungskapazitäten ("Open Season 2009") kaum Interessenten gefunden werden konnten.

Genau dies hatten die Leitungsgegner schon seit 2008 prophezeit. Ein Blick in die offiziellen Statistiken zeigt nämlich, dass der Gasverbrauch seit dem Jahr 2005 – d.h. schon lange vor der "Krise" – bis dato in Österreich um 30% zurück gegangen ist, in Deutschland sogar um 50%. Aus diesem Grund war es selbstverständlich nun auch nicht möglich, eine Auslastung der Leitung herbei zu führen. Dieter Burgstaller, Sprecher der Kärntner Bürgerinitiative "NEIN zur TGL" hegt einen Verdacht: "Da die fehlende Notwendigkeit dieser Pipeline von vorne herein absehbar war, kann man davon ausgehen, dass nachdem jetzt die Fördergelder der EU für die Planung der TGL verbraucht sind, das Projekt eingestellt ist – der Topf ist somit ausgeschöpft, die Bäuche voll, Deckel wieder drauf und zu!"

Da die Bundesregierung vor zwei Jahren einen Vertrag mit Russland über eine fixe Abnahmemenge auf 20 Jahre unterzeichnet hat, von der bereits jetzt nur noch 70% verbraucht werden können, werden entgegen sämtlicher Umweltschutzgedanken Gasdampfkraftwerke forciert, die in Wahrheit ebenfalls niemand braucht. Die Behauptung, es ginge bei den nun allerorts geplanten Gasleitungen um Versorgungssicherheit, stellt sich somit laut Bürgerinitiative als faustdicke Lüge dar.
Die nunmehrige Bruchlandung von "Open Season 2009" ist damit ein Sieg der Leitungsgegner. Peinlich für die TGL, denn: "Dass der Verkauf der Leitungskapazitäten kläglich gescheitert ist, gibt die TGL auf ihrer Homepage (www.tauerngasleitung.at) derzeit nur im englischsprachigen Teil zu ("Open Season News"), womit wohl auch jenen Politikern und Parteien, die sich bisher bedingungslos schützend vor die Gaslobby gestellt haben, die Blöße so gut es geht erspart werden soll", erklärt Burgstaller.

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http://www.NEINzurTGL.com
Dieter Burgstaller, Seefeldstr. 16, 9873 Döbriach
Tel.: 0699 1 7774 003


Rufen Sie uns an: 0699 17774003!

Neuestes Schlagwort LNG - was ist das? Neuerdings taucht in Inseraten und Aussagen der TGL vermehrt das Schlagwort LNG (Liquid Natural Gas) auf. Dabei handelt es sich um Flüssiggas - hier wird die Sprengkraft eines Kubikmeters bereits in "Tonnen TNT" gemessen (LNG-Tanker sogar in "Hiroshimabomben"). Zweites Problem neben der erhöhten Sprengkraft: LNG sinkt nach unten - bei einem Leitungsriss fatal für unsere Dörfer! Gegen LNG-Pipelines gibt es weltweite Bürgerinitiativen!!!



Lassen Sie sich nicht manipulieren!!! Auch wenn die Zeitungen die Falschmeldungen der TGL noch 1000 mal abschreiben...:

...NEIN, die Tauerngasleitung macht uns nicht unabhängig von russischem Gas sondern noch abhängiger!
Ausgangspunkt der TGL ist der Gasspeicher Haidach, dieser gehört zu 33% der russischen Gas-Export (=Gazprom) und zu 33% der RAG (Rohölauffindungsgesellschaft) und 33% der Wingas, welche wiederum zur Hälfte der Gazprom gehört. Auch an E-On-Ruhrgas hat die Gazprom Anteile. Daraus ergeben sich Anteile der Gazprom von 50%...

...NEIN, die Tauerngasleitung versorgt Kärnten nicht mit Gas, sondern Italien!
...und NEIN, die Tauerngasleitung bringt kein Gas von Lybien nach Österreich, sondern von Russland nach Italien!

Wolf Bernotat, Vorstandsvorsitzender des E-On-Konzerns, im Reuters-Interview im vergangenen Herbst: "Die TGL dient der Versorgung der oberitalienischen Industriebetriebe quer durch Zentraleuropa mit Erdgas aus Russland!" Artikel unter http://in.reuters.com/article/oilRpt/idINLN43538720081123
Während TGL-Chef Kettl dies alles in einer Email an uns im Juni 2009 trotz der Beweise nachhaltig abstreitet, erscheint am 24.Juni 2009 der nächste Beweis unter http://www.platts.com/Natural%20Gas/News/8659057.xml?src=rssheadlines0: "Die TGL verbindet Deutschland mit Italien - denn Italien hat derzeit die höchsten Gaspreise und das derzeit noch niedrigste Gas-Handelsaufkommen Westeuropas."
Man verspricht sich also Bombengeschäfte - auf dem Rücken der Österreicher!!!

...NEIN, die Tauerngasleitung dient nicht der "Diversifizierung" des Gasmarktes durch die Lieferung von Nordseegas oder libyschem Erdgas!
Das Nordseegas reicht lediglich für die maximal 30%-ige Versorgung Deutschlands. Im Krisenfall wird es also kein Kubikmeter Nordseegas überhaupt bis nach Österreich schaffen!
Sollte tatsächlich (entgegen der Ankündigung von E-On-Chef Wulf Bernotat) libysches Gas eingespeist werden, so ändert auch das nichts - denn das libysche Erdgas gehört schon längst der Gasprom! (Artikel unter http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/gazprom-kreist-europa-noch-weiter-ein;1417344)

...NEIN, Österreich braucht das Erdgas aus der TGL nicht!
Vom Jahr 2005 bis zum Jahr 2009 ist der Erdgasverbrauch Österreichs von über 9 Milliarden m3 auf knapp 7 Milliarden m3 gesunken! Laut eigenen Angaben beträgt die Kapazität der TGL 11,4 Milliarden m3 pro Jahr. Das ist das 1,5-fache des gesamtösterreichischen Verbrauches - und das, obwohl bereits parallel mehrere gleichwertige Leitungen laufen (z.B. die dreirohrige TAG). Der von der TGL und ihrer Lobbying-Agentur strapazierte Begriff "Versorgungssicherheit" erhält damit einen völlig neuen Stellenwert. Wer wird hier also versorgt???

Diese Beweise legen wir hiermit auch der österreichischen Presse ans Herz, damit sie nicht weiter ständig mit Unwissenheit glänzen muß...

Kärnten macht dicht:

ACHTUNG: Die Tauerngas-Leute sind wieder mit den Vorverträgen unterwegs! Unterschreiben Sie keinesfalls!!! Rufen Sie uns an: 0699 17774003!

„Wen das Land ernährt,
der soll das Land schützen.“
Sprichwort

  • NEIN zur Enteignung österreichischer Bauern und Grundbesitzer für die Gewinne ausländischer Großkonzerne!
  • NEIN zu Umweltzerstörung in Kärnten und Salzburg durch eine reine Transit-Pipeline!
  • NEIN zur Gefährdung der Bevölkerung durch Europas erste Gas-Pipeline durch das schwierige geologische Gelände der Hochalpen - ein Haarriss (etwa durch Erdverschiebungen) genügt für die Selbstentzündung und Explosion (siehe Gräveneck in Hessen u.a.)!!!
  • NEIN zum weiteren Einsatz und Ausbau des Klimakillers Erdgas!
  • NEIN zu weiterer Abhängigkeit vom russischen Zulieferer (Beträchtliche indirekte Beteiligungen der russischen Gazprom an der TGL)!
  • NEIN zu Politikern, die sich nach amerikanischem Vorbild von Lobbyisten gegen das Wohl der Bevölkerung einsackeln lassen!
  • JA zu erneuerbarer Energie in Österreich - zum Wohl der Umwelt und zur wirtschaftlichen Unterstützung unserer Land- und Forstwirte!

NEIN zur TGL - Pressemappe als PDF zum Download und zum Ausdrucken und Verteilen.
...mit allen wichtigen Informationen und Argumenten!

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