ACHTUNG:
Die TGL hat keine Möglichkeit der Enteignung, da bei der Transit-Pipeline kein österreichisches öffentliches Interesse vorliegt! Unterschreiben Sie daher keinesfalls die Vorverträge der derzeit "hausierenden" TGL-Mitarbeiter!!!


Inhalt:


Vorbei an der Öffentlichkeit:
Weltweite Gasexplosionen

Sie machen kaum Schlagzeilen und niemand spricht darüber: Explosionen von Erdgas-Pipelines. Und genauere Recherchen im Internet erweisen sich als schwierig, denn Berichte über die Explosionen findet man fast nur in Regionalmedien - und man muß schon das Glück haben, daß diese auch in einer englischsprachigen Version vorliegen. Die Frage ist: wie hoch ist die "Dunkelziffer", deren Berichte nur auf Russisch, Chinesisch, Japanisch oder Arabisch existieren???

Hier eine "kleine" Auswahl:

 

10.5.2009, Moskau: 9 Verletzte
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23.4.2009, Dallas, Texas:
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10.4.2009, Turkmenistan:
1.4.2009, Tiraspol, Moldavien: Verbrannte Erde im Radius von 3 km...
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12.2.2009, Texas, USA:
22.12.2008, Rossendale, England:
11.11.2008, Grady County, Oklahoma:
20.9.2008, Islamabad: Terroranschlag auf Gas-Pipeline
20.9.2008, Appomattox, USA:
11.8.2008, Montreal, Kanada: 1 Toter, Autos schmelzen zu Klumpen...
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3.6.2008, Varanus Island, Australien:
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12.4.2008, Louisiana, USA: 5 Tote
29.2.2008, Norfolk, England:
5.2.2008, Hartsville, Tennessee:
14.12.2007, Alabama, USA:
29.11.2007, Embridge, USA: 2 Tote
26.11.2007, St. Petersburg, Russland:
7.10.2007, Emsbüren, Deutschland: 60 m hohe Flammen bei Explosion einer "Übergabestation"
10.9.2007, Veracruz, Mexico: Anschlag durch Rebellen
28.8.2007, Gräveneck, Hessen: 180 Meter hohe Flammen, mehrere Stunden drang Gas nach...
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25.8.2007, Rusk County, Texas:
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8.5.2007, Ukraine:
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19.4.2007, Sibirien:
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31.3.2007, Sibirien:
26.12.2006, Lagos: 16 Tote
22.11.2006, Indonesien: 13 Tote
8.2.2006, Carlinville, USA:
9.11.2005, Ukhta, Russland:
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30.7.2004, Belgien: 17 Tote
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8.5.2004, Nigeria: über 200 Tote
20.1.2004, Algerien: 29 Tote, 74 Verletzte
2003, Carlsbad, New Mexico: 17 Tote, darunter 5 Kinder
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Dezember 2003, Chongqing,China: 190 Tote

11.6.1999, Bellingham, USA:
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Jede Gasexplosion erbringt einen unbezahlbaren Schaden! Nein, die Rede ist nicht von Menschenleben. Die Rede ist vom Umsatzentgang der Gasfirmen:
Stellen Sie sich vor, die Leitung der Gazprom in die Türkei explodiert (10.4.2009) und die Gesamt-Lieferkapazität von Russland in die Türkei ist für 1 Woche unterbrochen. Hochgerechnet mit den Daten der TGL (1.300.000 m³/h) bedeutet das einen Umsatzausfall von ca. 11 Mio. Euro (bei Industriepreis von 5 Cent pro m³). Hinzu kommt der mögliche Schaden durch den Stillstand von Industriebetrieben und Kraftwerken.

2007 wurde die bestehende TAG (Trans Austria Gasleitung) auf ganzer Länge aufgegraben und zu den beiden bestehenden Rohren ein drittes dazugelegt. Nichtmals ein Jahr später hört man erstmals vom Bau der TGL. Die TGL, die fast parallel zur TAG von Norden nach Süden läuft. Nun fragt man sich, warum man die TGL überhaupt baut, statt ein Jahr zuvor gleich zur dritten eine vierte Leitung in die bereits offene TAG-Trasse einzulegen. Man hätte sich doch 800 Mio. Euro erspart.

Die Antwort ist einfach: Wenn irgendwo auf der Welt monatlich ständig mehrere Leitungen explodieren, muß man ein Netzwerk mit genügend Umleitungsmöglichkeiten haben! Der Begriff "Versorgungssicherheit" ist also treffender als man meint. Bloß mit "Sicherheit", wie wir sie gerne hätten, hat er nichts zu tun...

 


Video E-ON-Gasexplosion in Hessen:


Die "Tauerngasleitung"- wollen wir das wirklich?

Eckdaten der geplanten Pipeline:

Länge: 260 km
Führung: vom Ruhrgebiet (Deutschland) durch Österreich:
durchs Innviertel (OÖ) nach Salzburg (Flachgau, Wiestal, Salzachtal, Scheffau, Lungau) nach Kärnten bis Italien ans Meer.
Transportkapazität: 1,1 Mrd. m3 Gas/Jahr,
um ein drittel mehr als der Jahresbedarf in Österreich.
Durchmesser der Rohre: 80 cm
Tiefe: 1 m
Trassenbreite: 25 m
Förderdruck: 100 bar

1. Das Sicherheitsrisiko

Da es in Österreich keine vergleichbare Pipeline gibt, ist die Gefahr bei einem Unfall kaum abschätzbar. Sicher ist jedoch, dass ein kleiner Riss oder ein Leck genügt, um eine gewaltige Explosion auszulösen. (Beispiel: Unfall an einer deutschen Gasleitung in Hessen, 2007) Heimische Feuerwehren haben mit Pipelineunfällen keine Erfahrung.

Das Gelände in den Bundesländern Salzburg und Kärnten ist sehr unterschiedlich, es handelt sich um teilweise um alpines Gebiet. Es gibt viele Steilhänge, bei starken Regenfällen (wie sie bei uns häufig sein können) sind Hangrutsche und Muren nicht auszuschließen. Durch Verschiebungen im Erdreich sind Risse an den Nahtstellen der Leitung sehr wahrscheinlich, was eine große Explosion auslöst und einen Brand bewirkt, solange Gas nachströmt. (Abstand der Absperrschieber: 20 km - Gas strömt mind. eine Stunde lang nach).

2. Die Haftungsfrage

Wer ist bei einem Unfall verantwortlich? Wer übernimmt die Kosten und den Schaden bei einer Explosion? Bisher ungeklärt sind die Eigentümer der TGL. Da es sich um ein Interessensprojekt aus vielen unterschiedlichen Aktiengesellschaften handelt, und diese dem stetigen Wechsel der Börse unterliegen, gibt es keine fixen zuständigen Ansprechpersonen. Der Grundeigentümer steht bei einem "Problem" mit der Leitung alleine da.

3. Die Landschaftszerstörung

Durch den Bau der Pipeline sind große Bagger bzw. Krane notwendig, die die Rohre seitlich in die Erde heben. Wälder müssen gerodet werden, Wiesen werden umgegraben, und das alles mit einer Trassenbreite von 25 m. In unserer kleinräumigen Alpen- und Alpenvorlandregion bedeutet das eine Zerstörung der letzten Naturlebensräume für Tiere und Pflanzen. Auch viele Wanderwege werden zerstört, die zur Erholung dienen sollen.
Schließlich muss man bedenken, dass das Bundesland Salzburg als Wanderregion viele Touristen aus dem In- und Ausland anlockt. Und wer möchte auf einer Gaspipeline spazieren gehen? Die Trasse muss freigehalten werden, zwecks Erreichbarkeit bei Reparaturarbeiten. Die Vegetation ist aufgrund der geringen Leitungstiefe spärlich, Aufforstung bzw. Bäume sind verboten.
Für den forstwirtschaftlich tätigen Grundeigentümer wäre eine solche Trasse eine Katastrophe: Die Windwurfgefahr erhöht sich, und der Borkenkäfer könnte sich noch mehr ausbreiten.

4. Die Energiefrage

Das Bundesland Salzburg steht mit seinem "Energieleitbild" ausdrücklich für die Reduktion von CO2. Auf Seite 189 steht: " Eine Vielzahl von Gemeinden und Bundesländern in Europa hat seit 1989 beschlossen, die CO2 Emissionen in ihrem Wirkungsbereich bis zum Jahr 2010 um 50% auf Basis der Werte des Jahres 1989 zu senken. Auch das Land Salzburg ist dem Klimabündnis im Jahr 1990 beigetreten."

Der Bau einer solchen Pipeline, der Bau und die Betreibung der Verdichterstationen, und der Betrieb der Gasförderung sowie die Verbrennung von Erdgas stellen eine immense Energieverschwendung und CO2 Freisetzung dar. Salzburg sollte auf nachwachsende Rohstoffe, wie z.B Hackschnitzel, setzen, oder auf unsere niemals endende Sonnenenergie. Wenn eine solche Pipeline einmal betrieben wird, hat die heimische Alternativenergie keine Chance mehr, sich gegen die große Öl- und Gaslobby durchzusetzen. Abhängigkeiten von anderen Staaten wären die Folge.

5. Die "psychologische Kriegsführung" von Seiten der Betreiber

Von Seiten der heimischen Betreiberfirma, die am TGL-Projekt zu 15% beteiligt ist, läuft seit mehreren Jahren eine verdeckte Projektplanung. Mit der "Machbarkeitsstudie", die erst jetzt läuft, soll die gesamte Pipeline "stehen" um möglichst rasch in Betrieb genommen zu werden. Die Werbetrommel soll z.B. mit "Erdgasdrive" die Menschen in Salzburg von der "sauberen Energiequelle Erdgas" überzeugen, bzw. manipulieren, denn sachliche Informationen über die geplante Pipeline und über die Verdichterstationen werden bewusst gemieden. Teilweise werden Unwahrheiten erzählt, um Grundeigentümer zur Unterschrift zu überreden. (Beispiel: "es haben schon alle unterschrieben, nur deine Unterschrift fehlt noch.")

Die Trasse wird ins Grundbuch eingetragen, und darf vom Grundeigentümer weder bepflanzt noch bebaut werden. Eine massive Entwertung des Grundstücks ist die Folge, und das für ein Butterbrotentgelt. Viele Menschen sind nicht informiert, bzw. werden falsch informiert. Gefahren werden verharmlost, "es gäbe keine Unfälle mit Gasleitungen". Allein der Name "Tauerngasleitung" ist eine taktische Unwahrheit; eigentlich handelt es sich um eine "Tauerngaspipeline". Kleine Gasleitungen gibt es in Österreich viele, diese Dimensionen (Dm 80 cm, Druck 100 bar) sind aber völlig neu und erfordern das Wort "Pipeline" bzw. "Transitpipeline".


Tauerngasleitung: Total-Blockade im Liesertal

Nach etlichen Anrainergemeinden in Salzburg sperrt sich jetzt auch Kärnten gegen die geplante Trasse der Transit-Pipeline: Über Parteigrenzen hinweg massiver Widerstand der Liesertaler Gemeinden!

Die drei Veranstaltungen in Bezug auf die Tauergasleitung im Liesertal machten klar: Keiner will die Transitleitung der TGL durchlassen. Bereits vor zwei Wochen hatte sich der Gmündner Bürgermeister Josef Jury (BZÖ) in Kremsbrücke gegen die Leitung ausgesprochen. Gmünd sei zwar von der Trasse nur am Rande, der Abzweigung ins Nöringtal, betroffen, er werde aber sein gesamtes Gewicht als Nationalrat gegen die Tauerngasleitung in die Waagschale werfen. Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag wurde bei Veranstaltungen in Rennweg nun auch von den Gemeinden Rennweg und Krems nachgezogen. Bereits bei der Informationsveranstaltung mit Vertretern der TGL, organisiert von Bürgermeister Franz Eder (SPÖ), am Mittwoch kam es zu lautstarker Gegnerschaft durch die Bevölkerung. In seiner Wortmeldung versicherte Vz-Bgm. Helmut Kari (SPÖ) als Umwelt- und Sicherheitsreferent der Gemeinde sein klares Nein zur Tauerngasleitung. Das Liesertal hätte mit der Autobahn und der Hochspannungsleitung schon genügend zur Infrastruktur des Landes beigetragen - noch mehr könne man der Bevölkerung nicht zumuten. Auch Vz-Bgm. Johann Ramsbacher (ÖVP) und GR Werner Aigner (BZÖ) fanden klare Worte gegen die geplante Leitung. Aigner erinnert an die Tunnelkatastrophe auf der A10 - damals hätte auch niemand gedacht, daß so etwas passieren könne.
Am Donnerstag fand die vom BZÖ-Rennweg eingeladene zweite Veranstaltung mit der überparteilichen Bürgerinitiative "Nein zur Tauerngasleitung" (www.NEINzurTGL.com) statt, bei der im Anschluß auch die Gemeinde Krems nachzog und Bgm. Johann Winkler (SPÖ) seine Gegnerschaft zur Transit-Pipeline erklärte.
Man einigte sich darauf, bei den nächsten Ausschußsitzungen bereits klare diesbezügliche Beschlüsse für den Gemeinderat zu formulieren.
Auch in der Stadtgemeinde Radenthein wurde von GR Dieter Burgstaller (BZÖ und Bürgerinitiative Nein zur TGL) bereits ein Antrag eingebracht, nach Vorbild von bereits mehreren Salzburger Gemeinden für öffentliches Gut der Gemeinde keine Verträge mit der TGL zu unterzeichnen. Einen entsprechenden Antrag hat auch das BZÖ-Ferndorf bereits formuliert.
Burgstaller ist erfreut über die Total-Blockade im Liesertal. Diese zeige die Sensibilität der Bevölkerung nicht nur in Bezug auf die Gefahrenquellen durch die Transit-Pipeline, sondern auch das Umweltbewustsein - durch Gebiete, wo man verstärkt auf zukunftsorientierte Alternativenergien setze, den Klimakiller Erdgas pumpen zu lassen, würden die Menschen nicht verstehen. Allerdings warnt Burgstaller auch vor geplanten Alternativrouten für die Pipeline. Nach der Total-Blockade im Liesertal könne die Transitleitung immerhin mit in Anbetracht der Gesamtkosten von 900 Mio. Euro verhältnismäßig niedrigen Mehrkosten auch westlich durch das Mölltal oder östlich durch Görtschitz-, Metnitz- und Gurktal führen. Derartige Alternativrouten seien immerhin schon im Gespräch. Burgstaller ruft daher alle besorgten Bürger auf, ihre Gemeindevertreter gerade jetzt vor den anstehenden Wahlen anzusprechen und klare Beschlüsse gegen die Transit-Pipeline einzufordern.


Neue Unwahrheiten der TGL-Betreiber aufgedeckt:

Herr Zehentner (TGL) am 26.11.08 in Rennweg, sowie die TGL in diversen Schriftstücken:
"Die TGL sorgt für Unabhängigkeit von russischem Erdgas!"

Die Wahrheit ist:
Die (derzeitigen) Besitzverhältnisse der TGL:

* e.on-Ruhrgas 45%,
* RAG (Rohöl-Aufsuchungs-AG) 10%,
* Energie AG Oberösterreich 15%,
* Salzburg AG 15%,
* Kelag (Kärnten) 7,5%,
* Tigas (Tirol) 7,5%

Die Besitzverhältnisse bei e.on-Ruhrgas:
Derzeit nicht genau nachvollziehbar, aber...
Zeitungsartikel vom 31.10.08:
„E.ON wird von der Gazprom 25 % minus eine Aktie für Juschno-Russkoje erhalten. Im Gegenzug übernehme Gazprom den 49%-igen E.ON-Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Gerosgaz, das wiederum knapp 3 % an Gazprom hält. Damit verringerte sich der E.ON-Anteil an Gazprom von bislang knapp 6,5 % auf 3,5 %.“
...und:
"E.ON-Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg: 'Russisches Gas ist und bleibt weiterhin ein zentraler Bestandteil in unserem Bezugsportfolio.'"

Tatsache ist auch, dass der nördliche Ausgangspunkt, der Gasspeicher Haidach (OÖ), zu 33% im Besitz der Gas-Export ( = Gasprom = 51% Besitz des russischen Staates) ist! Weitere 33% gehören der RAG und 33% der Wingas - an letzterer ist wieder zur Hälfte die russische Gasprom beteiligt...


Herr Lappuch (TGL) am 27.11.08 in Rennweg:
"Die TGL führt überhaupt nicht nach Haidach!"

Die Wahrheit ist:
Die Tauerngasleitung führt von Salzburg nach Oberösterreich und schließt an die "PENTA WEST" an, die 6,6 km weiter in den Gasspeicher Haidach mündet bzw. in anderer Richtung nach Burghausen in Deutschland führt!
Siehe Google-Earth Ausschnitt 1 mit dem markierten Grenzübertritt Salzburg/Oberösterreich, dem Anschluß an die PENTA WEST und dem Gasspeicher Haidach.

(Zum Vergrößern ins Bild klicken!)

Im Google-Earth Ausschnitt 2 (u.a. Grenzübertritt Oberösterreich/Deutschland bei der OMV-Raffinerie Burghausen) erkennt man übrigens deutlich die Trasse der Gasleitung PENTA WEST noch aus einer Höhe von 32 Kilometern! (original Sat-Foto und kein darüber gelegter Layer!!!)
Penta West

(Zum Vergrößern ins Bild klicken!)


Landwirtschaftskammer Kärnten vertritt weiter nur absolute Minderheit der Grundbesitzer!

Auf der Homepage der Landwirtschaftskammer Kärnten befindet sich seit 27.11.08 ein Artikel von Dr. Franz Hartlieb, in dem schon in der Überschrift dreist behauptet wird: "Tauerngasleitung: Nur die LK vertritt Interessen der Grundeigentümer!"
In Wahrheit hat die Landwirtschaftskammer Kärnten sich bisher noch in keiner Weise der überwältigenden Mehrheit der Grundeigentümer angenommen, die diese Transit-Leitung überhaupt NICHT auf ihrem Grund und Boden haben wollen. Überall, wo die Mitarbeiter der TGL auftauchten, endete deren Auftritt nämlich bisher in einem Debakel und NEINzurTGL verfügt zwischenzeitlich bereits über beinahe 2000 Unterschriften gegen diese deutsch-russische Transit-Pipeline.
Trotz persönlicher und telefonischer Einladung zur Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative in Radenthein ist bisher noch nie ein Vertreter der Landwirtschaftskammer aufgetaucht, während - wie LK-Vz.-Präsident Bgm. Peter Suntinger aufdeckte - aber -zig pro-TGL-Verhandlungsfahrten nach Salzburg für Herrn Hartlieb selbstverständlich waren!
Bereits in der Anfangsphase unserer Tätigkeit hatte Herr Dr. Hartlieb Dieter Burgstaller mehrfach Adressen der Grundeigentümer versprochen, doch leider wurden wir zuerst mit falschen Adressen "am Schmäh gehalten" und dann so lange vertröstet, bis wir unsere Adressen für die Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative in Radenthein längst hatten anderweitig besorgen müssen...
Auch daß Herr Dr. Hartlieb seinen oben genannten gegen unsere Bürgerinitiative und den eigenen Vizepräsident gerichteten Pro-TGL-Artikel mittels Link gleich mit der Homepage der TGL verbindet, spricht Bände: Die Landwirtschaftskammer Kärnten hat sich mit der TGL "verbandelt" und hilft mit, unseren Grund und Boden und unsere Heimat an die Konkurrenz unserer Land- und Forstbetriebe, die ausländischen Verkäufer von fossiler Energie, zu verkaufen!!!


15.12.08: Erfolg in Kärnten: Landeshauptmann Dörfler und LH-Stv. Scheuch gegen Tauerngasleitung!

Am 15. Dezember sprach sich das Präsidium des BZÖ-Kärnten einstimmig gegen die Tauerngasleitung aus. LH-Stv. und Landesparteiobmann Uwe Scheuch im Radio-Kärnten-Interview: "Bei der Tauerngasleitung handelt es sich um eine reine Transit-Pipeline. Kärnten braucht diese Leitung nicht!"
Beschlüsse der anderen Kärntner Landtagsfraktionen sollen - wie man hört - ebenfalls noch folgen...